Kalkulation & Angebot · Preisspiegel

Preisspiegel: Lieferanten­angebote je Position vergleichen

Mehrere Lieferanten, mehrere Angebote — jedes mit eigener Nummerierung, eigenen Rabatten, mal als PDF, mal als Excel. Bevor du vergleichen kannst, überträgst du Preise und suchst, welche Zeile zu welcher LV-Position gehört. LV Pilot erzeugt die Anfragen, liest die Rückläufer ein, ordnet die Zeilen den Positionen zu und stellt alle Preise im Preisspiegel nebeneinander.

Aus der Praxis: 3.800+ Angebotszeilen aus Lieferanten-Rückläufern automatisch zugeordnet

Anfragen erzeugen

Nach der Gewerke-Prüfung wählst du je Gewerk die Lieferanten — mit einem Klick alle zuständigen oder dieselben wie im letzten Projekt. LV Pilot erzeugt je Lieferant und Gewerk ein Anfrage-Paket mit den passenden Positionen als Excel, PDF oder GAEB X83, mit eindeutiger Anfrage-Nr. und Rückgabefrist. Großhändler, die UGL-Dateien per FTP austauschen, bekommen die Anfrage auf Wunsch auch so. Mehrere Gewerke an denselben Lieferanten fasst du zu einer Sammelanfrage zusammen.

Dein Auftraggeber wird dem Lieferanten nicht genannt; die Anfrage nennt Projektname, Gewerk, Anfrage-Nr. und Frist. Läuft eine Rückgabefrist ab, ohne dass ein Angebot da ist, zeigt die Terminübersicht das, und du schickst eine Erinnerung.

Rückläufer einlesen und zuordnen

Die Angebote der Lieferanten lädst du als Excel, PDF, GAEB oder UGL hoch, auch mehrere Dateien auf einmal per Drag & Drop. Vor dem Einlesen prüft LV Pilot, ob die Datei zur Anfrage passt; nennt sie eine andere Anfrage-Nr. oder einen anderen Lieferanten, kommt ein Hinweis. Eingelesen wird im Hintergrund, du arbeitest weiter.

Die Zeilen ordnen sich über die Pos.-Nr. den LV-Positionen zu, auch bei abweichender Schreibweise. Nummeriert ein Lieferant selbst durch oder gar nicht, hilft eine Zuordnung über Text und KI. Fasst er mehrere Positionen in einer Zeile zusammen, wird die Zeile aufgeteilt; bietet er in Packungen statt in Stück an, rechnet LV Pilot um und schreibt den Rechenweg an die Zeile. Gebühren, Optionen und Alternativen landen in einem eigenen Kasten, statt still in die Positionspreise zu fließen.

Prüfen, bevor es zählt

Oben steht die Angebotssumme laut PDF, aufgeteilt in zugeordnet, bewusst nicht gerechnet, wartet auf Prüfung und zurückgelegt — dazu der Abgleich, ob die gelesenen Zeilen die gedruckte Summe treffen. Unsichere Zuordnungen erscheinen als Fragen, die teuersten zuerst. Je Frage bestätigst du, ordnest anders zu oder legst sie zurück; jede Aktion lässt sich rückgängig machen.

Widersprechen sich harte Kennwerte zwischen Angebot und LV, etwa Akku-Kapazität, Schutzart oder Querschnitt, wird die Zeile immer zur Frage, auch bei passender Pos.-Nr. Die Beleg-Lupe öffnet zu jeder Zeile das Original des Lieferanten und markiert die Stelle, wenn sie eindeutig belegt ist. Am Rückläufer steht außerdem, welche angefragten Positionen nicht angeboten wurden.

Der Preisspiegel je Position

Im Preisspiegel stehen die Einheitspreise aller Lieferanten je Position nebeneinander, der günstigste ist markiert. Du wählst einzeln, den günstigsten je Position oder ein ganzes Gewerk bei einem Lieferanten; bevor du ein ganzes Gewerk übernimmst, zeigt eine Vorschau, wie sich die Angebotssumme ändert. Projektrabatte je Lieferant, projektweit oder je Gewerk, fließen in die Kalkulation ein. Zu jeder Position klappt die Zusammensetzung je Lieferant auf: Artikel, Menge, Einzelpreis und Zeilenwert.

Weicht ein Preis deutlich von früheren Angeboten desselben Lieferanten ab, steht ein Hinweis dabei; oft steckt ein Gebinde- oder Mengenfehler dahinter. Den Preisspiegel gibt es zusätzlich als Excel.

Lieferanten und KI im selben Projekt

Nicht jedes Gewerk muss angefragt werden. Je Gewerk entscheidest du, ob Lieferanten anbieten oder die KI-Vorkalkulation aus deinen DATANORM-Katalogen rechnet; im KI-Weg zeigt der Preisspiegel-Reiter den Katalog-Preisvergleich, also denselben Artikel bei allen deinen Großhändlern nebeneinander. Die gewählten Preise rechnet die Kalkulation bis zum Verkaufspreis, das Angebot geht als PDF oder GAEB raus.

Mehr dazu: DATANORM-Kalkulation · Leistungsverzeichnis kalkulieren

Fragen

Kurz beantwortet.

Welche Angebotsformate kann LV Pilot einlesen?

Excel, PDF, GAEB und UGL. PDFs liest eine KI, zusätzlich liest ein Tabellenleser jedes PDF mit; Zeilen, die nur einer der beiden sieht, werden als Hinweis sichtbar.

Wie ordnet LV Pilot die Angebotszeilen den Positionen zu?

Über die Pos.-Nr., auch bei abweichender Schreibweise. Fehlen Nummern oder nummeriert der Lieferant selbst, hilft eine Zuordnung über Text und KI. Unsichere Zuordnungen erscheinen als Frage; du bestätigst oder ordnest anders zu.

Was passiert, wenn ein Lieferant nicht alle Positionen anbietet?

Am Rückläufer steht, welche angefragten Positionen weder Preis noch Vermerk bekommen haben, mit Liste und einer vorbereiteten Nachfrage-Mail. Für diese Positionen wählst du im Preisspiegel das Angebot eines anderen Lieferanten.

Erkennt LV Pilot Rabatte und Packungseinheiten im Angebot?

Ja. Angebote mit Listenpreis und Rabatt werden erkannt, ebenso Packungseinheiten: Deckt die angebotene Packungszahl die LV-Menge genau, rechnet LV Pilot um und schreibt den Rechenweg an die Zeile. Passt es nicht genau, gibt es einen Prüfhinweis statt einer stillen Umrechnung.

Brauche ich dafür das Pro-Paket?

Nein. Anfragen, Rückläufer-Import, Preisspiegel und Kalkulation bis zum Verkaufspreis sind im Basis-Paket enthalten, 699 € im Monat zzgl. USt. Pro ergänzt die KI-Vorkalkulation aus deinen Katalogen.

Testzugang · Live-Demo

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